EU-Politik Echt Erleben

Rund um Fragen zur Zukunft der EU durften sich Schüler*innen der iDSB und aus 6 weiteren europäischen Deutschen Auslandsschulen im Rahmen eines politischen Planspiels stellen.

Im Rahmen des politischen Planspiels zur Simulation des Europäischen Ratsgipfels beantworteten uns am 22. Oktober SchülerInnen der iDSB und aus sechs weiteren EU-Ländern Fragen zur Zukunft der EU. Ihre eigenen Ideen stellten sie dazu hochrangigen Gästen aus Politik, wie Herrn Botschafter Kotthaus und Frau Bentele, EU-Abgeordnete, vor.

In Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft steht besonders für uns als Deutsche Schule in der europäischen Hauptstadt Brüssel die europäische EUPolitik wieder im Fokus. Um Interesse daran zu fördern, hat das Auswärtige Amt uns Mittel zur Organisation eines Planspiels der EU zur Verfügung gestellt. Bei diesem Planspiel werden die politischen Prozesse innerhalb der EU nachgestellt, um SchülerInnen deren Abläufe näher zu bringen.

Die Schüler nahmen im Zuge des 23-tägigen Formats die Rollen verschiedener europäischer Politiker ein und debattierten aus den jeweiligen Positionen vier aktuelle Themen. In einer zweiwöchigen digitalen Vorbereitungszeit erarbeiteten die SchülerInnen ihre Positionen zu Fragestellungen in der Sozial- und Asylpolitik. Zudem stand die Frage einer Umstrukturierung der EU im Raum, die SchülerInnen dazu aufrief, die strukturellen Probleme innerhalb der EU zu analysieren und zu Lösungsansätzen zu kommen.

Bei den digitalen Gipfelkonferenzen am Montag, dem 19. Oktober 2020, wurden die gesammelten Lösungsvorschläge von allen Teilnehmern diskutiert, wobei ein Artikel mit einstimmigem Zuspruch verabschiedet wurde. An zwei weiteren Projekttagen schlüpften die SchülerInnen dann aus ihren Rollen und diskutierten aus persönlicher Sicht über relevante europäische Themen, darunter auch die Klimapolitik und Bildungspolitik.

Wir freuen uns über die geknüpften grenzüberschreitenden Freundschaften, die hoffentlich weiter vertieft werden können. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Botschafter Kotthaus und Frau Bentele bedanken, die sich den Fragen der SchülerInnen stellten. Ohne das Auswärtigen Amt hätte dieses tolle Projekt nicht stattfinden können, herzlichen Dank!

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