Spannende Eindrücke bei der Big Volunteer Week

Am Donnerstag, den 4. Juli, nahmen unsere 6. und 7. Klassen an der Big Volunteer Week von Serve the City teil.

 „Am Anfang war es schwer, Menschen anzusprechen. Doch von Mensch zu Mensch brauchte man immer weniger Überwindung.“„Manche Menschen haben nur „Sandwich“ gesagt und andere haben liebevoll ein Gespräch angefangen.“ Feedback der 6. Klasse, nachdem sie im Parc Maximilien zwei Stunden lang an afrikanische Einwanderer Sandwiches verteilt hatten.

Am Donnerstag, den 4. Juli, nahmen die sechsten und siebten Klassen der iDSB an der Serve the City Big Volunteer Week teil. Die sechsten Klassen bereiteten über 300 Sandwiches im Bozarlokal von Serve the City vor, die sie danach verteilten. Die siebten Klassen halfen im Porte d’Ulysee Flüchtlingszentrum.

Klasse 6a ging zum Parc Maximilien, in dem sich tagsüber Hunderte von Flüchtlingen aus Eritrea, dem Sudan, Syrien und Äthiopien aufhalten. Hier verteilten die Kinder 100 Beutel mit Sandwiches, die leider nicht für alle reichten. Danach gingen sie noch einmal mit Obst durch den Park. Sie wurden von den Flüchtlingen offen, höflich und mit einem Lächeln empfangen. Es fanden viele interessante Gespräche statt, denn viele Flüchtlinge sprachen gut Englisch und viele versuchten sogar Deutsch zu sprechen. Im Debriefing mit Carlton Deal, dem Gründer von Serve the City, sprachen die Kinder dann über Mut: „man braucht gar nicht so viel Mut, um sich einem Flüchtling zu nähern und ihn anzusprechen“. „Auch wenn der allererste Kontakt schwer fiel, beim nächsten Versuch ging das schon viel besser und man merkte sofort, wer bereit zu einem Gespräch war oder wer vielleicht nur ein Sandwich wollte.“ Die positive Stimmung im Park und die offene und herzliche Art der Flüchtlinge machte es den Kindern sehr leicht, ihre eigenen Grenzen zu überschreiten.

Klasse 6b ging durch die Straßen in Ixelles und verteilte Sandwiches, Schuhe und Spielzeug. Die Kinder trafen auch auf einige obdachlose Familien, deren Kindern sich sehr über die mitgebrachten Spielzeugbeutel freuten. Es gab sprachliche Barrieren, die keine ausführlichen Gespräche erlaubten und häufiger die Hände zur Kommunikation zum Einsatz kamen.

Die 7. Klassen halfen mit praktischen Arbeiten im Porte d’Ulysee Flüchtlingszentrum aus, einer Nachtunterkunft für viele, die sich tagsüber im Parc Maximilien aufhalten . Nachdem sie sich einen Überblick über das Zentrum verschaffen konnten wurden Betten gemacht oder Lebensmittel in die Speisekammer einsortiert.

Die 70 Teilnehmer/innen unser Schule sind mit vielen Eindrücken nach Hause gekommen, die sie erst einmal verarbeiten müssen. Einige haben ihr Lieblingsprojekt entdeckt, andere würden in der Zukunft lieber ein anderes Projekt ausprobieren und mehr Zeit dafür haben. Wir, die Gruppe Soziales Engagement, hoffen ganz fest, dass sich die Teilnahme an der Big Volunteer Week einen Eindruck über die “andere” Seite Brüssels verschaffen konnten – wie sieht das Leben für Menschen aus, denen es nicht so gut geht wie uns.

Herzlichen Dank an Frau Schulz, Frau Wernig, Frau Rossner und Frau Krüger für ihr engagiertes Mitmachen! Wir danken auch den Müttern, die die Kinder begleitet haben. Wir wissen, dass es schon ein Projekt in sich ist, eine oder gar mehrere gesamte Klassen mit zu so einem Tag mitzunehmen. Auch herzlichen Dank an Frau Biste für ihre enthusiastische Unterstützung!

Wir hoffen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein! Wir wünschen uns dann mehr Zeit (da wir dieses Jahr um 15:40 Uhr wieder in der Schule sein mussten, was von allen beklagt wurde).

Und wer nicht bis zum nächsten Juli warten möchte, der kann gerne mit uns an einem der regulären Big Volunteer Day Samstagen begleiten, da ist dann auch ganz viel Zeit für jedes Projekt.

Euer Team Soziales Engagement


Big Volunteer Week

“At the beginning it was tough to talk to people, but with each person, it got easier.” “Some people just wanted a sandwich, others started really nice conversations”. Feedback of the 6th graders after spending two hours in Parc Maximilien distributing sandwiches to refugees.

On Thursday, July 4, the 6th and 7th graders took part in Serve the City’s Big Volunteer Week. The 6th graders prepared more than 300 sandwiches at the Bozar meeting point of Serve the City which they then distributed. The 7th graders helped out in the Port d’Ulysse refugee night shelter.

Class 6a went to Parc Maximilen, where during the day hundreds of refugees from Eritrea, the Sudan, Syria or Ethiopa spend their time. The children distributed 100 bags with sandwiches, that were unfortunately not sufficient for all the hungry people. Then they went through the park again with fruit. They received a very warm welcome from the refugees, who were very open and had a smile for the children. A lot of good conversations happened, as many refugees speak good English and some even knew some German. In the debriefing with Carlton Deal, the Founder of Serve the City, the children then talked about courage: “You don’t need a whole lot of courage to approach a refugee and talk to him.” “Even though the very first time it is hard to make contact, it was already much easier with the second person and you noticed who was ready for a chat or who only wanted a sandwich.” The positive atmosphere in the park and the open and welcoming way of the refugees made it easy for the children to overcome their own barriers.

Class 6b went through the streets of Ixelles and distributed sandwiches, shoes and toy bags. The children also met with homeless families whose children were welcoming our toy bags. Due to language barriers there was little communication and many times, the hands were the only way of communicating.

Both classes 7 a and b helped with practical activities at the Porte d’Ulysse refugee night shelter where many refugees spend their nights after being in Parc Maximilien during the day. After getting an overview over the center, the children then helped make beds or rearrange the pantry.

The 70 participants of the iDSB got home with a lot of new impressions which they have to process first. Some of them found their favorite project, others would prefer a different project in the future and most of all, spend more time in their project. We, the Group Soziales Engagement, sincerely hope that the participants were able to get an idea of the “other side” of Brussels – what does life look like for people who are less fortunate than we are.

Many thanks to Ms Schuls, Ms Wernig, Ms Rossner and Ms Krüger for their engaged participation! We would also like to thank all mothers that have accompanied the children. We know that getting one or several classes to participate in a day like this is already a project on its own. And many thanks to Ms Biste who enthusiastically supported the project.

We hope to be able to join the Big Volunteer Week again next year! And we hope we will be able to spend more time in the projects then (as this year we had to be back at the school by 3.40 PM which was lamented by everyone).

And whoever cannot wait until next year July, come and join us on one of the Big Volunteer Day Saturdays throughout the year where there is plenty more time for every project!

Euer Team Soziales Engagement

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